00Leistung · Web-Apps

Nicht jede Idee
ist eine Website.

Eine Website informiert. Ein Programm arbeitet: anmelden, erfassen, nachschlagen, auswerten - im Browser, auf jedem Gerät, ohne Installation. Paketpreise gibt es dafür bewusst keine: Der Umfang lässt sich nicht in Seitenzahlen fassen. Erst das Gespräch, dann der Zuschnitt, dann ein schriftlicher Preis vor dem Start.

01Beweis · Der eine Fall

Ein Programm, das jede Woche läuft

Mein eigenes Werkzeug, kein Kundenauftrag: Ich bin Kassenwart der ersten Mannschaft und habe mir gebaut, was ich selbst jede Woche brauche.

Kassenbuch für eine Fußballmannschaft

Kassenbuch · intern, kein öffentlicher Link
Kassenbuch-Webapp am Desktop: Kassenstand der Saison 2026/27 mit offenen und kassierten Beträgen, Schnellzugriff auf Strafen erfassen, Spielerkonten und Kassenbuch
Kassenbuch-Webapp auf dem Smartphone: Übersicht der offenen Beträge pro Spieler mit Status der Monatsbeiträge

Vorher

Beiträge, Strafen und offene Beträge von über zwanzig Spielern lagen in Excel-Listen, auf Zetteln und in Chatnachrichten. Wer wissen wollte, was er schuldet, musste fragen.

Heute

Ein Programm im Browser: Strafen in zwei Klicks erfassen, jedes Spielerkonto einzeln einsehen, der Kassenstand der Saison immer aktuell. Am Schreibtisch und auf dem Platz dasselbe Werkzeug.

Was der Fall zeigt - und was nicht

Was er zeigt: dass ich so etwas baue und selbst täglich benutze. Was er nicht zeigt: eine Reihe ausgelieferter Kunden-Apps. Die gibt es im App-Bereich noch nicht, und solange das so ist, steht hier ein Fall und keine Galerie.

Wie das Werkzeug entstanden ist, warum es Excel-Listen abgelöst hat und was daran für einen Betrieb übertragbar ist, steht ausführlich im Journal: Warum ich als Kassenwart eine eigene Webapp gebaut habe.

02Umfang · Was ich baue

Dieselbe Technik, drei Zuschnitte

Drei Fragen, mit denen Leute tatsächlich ankommen: etwas zum Einloggen, etwas aufs Handy, etwas für die eigenen Leute im Betrieb. Die vierte Karte ist kein Angebot, sondern ein Status - sie steht hier, damit du ihn vor der Anfrage kennst und nicht erst im Gespräch.

  • Web-App

    Werkzeuge statt Seiten

    Eine Website informiert, eine Web-App arbeitet: anmelden, erfassen, nachschlagen, auswerten. Läuft im Browser, auf jedem Gerät, ohne Installation und ohne App-Store. Genau das ist das Kassenbuch weiter unten.

  • PWA

    Aufs Handy, ohne Store

    Dieselbe App legt sich als Symbol auf den Startbildschirm und öffnet ohne Browserleiste. Kein Entwicklerkonto, keine Store-Prüfung, keine zweite Fassung für iPhone und Android - ein Programm, das sich anfühlt wie eine App.

  • Intern

    Werkzeuge für den Betrieb

    Nicht jedes Programm ist für Kunden. Dienstplan, Bestellliste, Materialerfassung, Auswertung - Dinge, die heute in Excel-Tabellen und auf Zetteln liegen und die eine Handvoll Leute täglich benutzt. Der Zuschnitt ist hier kleiner und deshalb schneller fertig.

  • Nativ

    iOS und Android aus dem Store

    In Vorbereitung

    Echte Store-Apps sind bei mir in Vorbereitung - ich habe noch keine ausgeliefert und sage das lieber hier als im Angebot. Was heute geht, ist die PWA daneben; sie deckt die meisten Fälle ab, für die Leute nach einer App fragen. Brauchst du wirklich den Store, sage ich dir das - und nicht erst nach der Anzahlung.

03Wegweiser · Website oder App

Wann du hier falsch bist

Manches, was als App angefragt wird, ist eigentlich eine Website - und andersherum kommt manch einer mit einem Website-Budget, obwohl hinter dem Wunsch ein Ablauf steckt. Zwei Listen, an denen du das vor dem ersten Gespräch selbst einordnen kannst.

Eine Website reicht

  • Du willst gefunden werden und erklären, was du machst.
  • Der Inhalt ändert sich selten, und niemand muss sich dafür anmelden.
  • Was Besucher dir schicken, ist eine Anfrage - kein Datensatz, mit dem danach weitergearbeitet wird.

Ein Programm lohnt sich

  • Es gibt einen Ablauf, der heute in Tabellen, auf Zetteln und in Chatnachrichten liegt.
  • Mehrere Leute tragen dieselben Dinge ein und müssen denselben Stand sehen.
  • Es wird gezählt, gerechnet oder nachgehalten - und das macht bisher jemand von Hand.

Trifft die linke Spalte zu, brauchst du kein Programm, sondern eine Seite - was das kostet und wie lange es dauert, steht in Webentwicklung. Bist du unsicher, beschreib mir einfach, wie der Ablauf heute läuft. Wenn eine Seite reicht, sage ich dir das - vor dem Angebot, nicht danach.

04Ablauf · In vier Schritten

Der kleinste nützliche Ausschnitt zuerst

Vier Schritte, und sie laufen anders als beim Neubau einer Website: Es gibt keinen fertigen Entwurf vor dem ersten Klick, weil sich erst im Gebrauch zeigt, ob der Zuschnitt taugt - und keinen Endtermin, nach dem niemand mehr hinsieht.

  1. 01

    Problem

    Erst dein Ablauf, dann Software.

    Ein Gespräch über das, was heute von Hand läuft: wer macht was, wie oft, und wo geht es schief. Am Ende steht schriftlich, welches Problem die App lösen soll - und welches ausdrücklich nicht.

  2. 02

    Ausschnitt

    Das Kleinste, das schon hilft.

    Aus der Wunschliste wird der Teil herausgeschnitten, der allein schon Arbeit spart. Das ist die wichtigste Stunde des Projekts: Eine App, die alles können soll, wird teuer, spät - und benutzt am Ende niemand.

  3. 03

    Pilot

    Mit deinen echten Daten.

    Der Ausschnitt geht in Betrieb - mit deinen Daten, bei dir, während ich noch daran arbeite. Was sich im Gebrauch als falsch herausstellt, ändere ich, solange es billig ist: jetzt, nicht nach der Abnahme.

  4. 04

    Betrieb

    Eine App ist nie fertig.

    Danach läuft sie, und zwar weiter: Sicherheits-Updates, Sicherungen, Änderungen, wenn sich dein Ablauf ändert. Was das im Monat kostet, steht im Angebot neben dem Aufbau - eine App ohne Pflege ist kein Schnäppchen, sondern eine Zeitbombe.

05Preis · Erst der Zuschnitt

Hier steht keine Zahl

Für Apps gibt es keine Paketpreise. Der Umfang lässt sich nicht in Seitenzahlen fassen, und ein Ab-Betrag ohne Bezugsgröße wäre geraten. Stattdessen: ein Gespräch, danach der Zuschnitt, dann ein schriftlicher Preis vor dem Start - derselbe Grundsatz wie beim Neubau einer Website, nur ohne Paketkarte davor.

Praktisch heißt das: Du schreibst mir, was heute von Hand läuft. Wir sprechen darüber, ohne dass etwas berechnet wird. Danach steht der Zuschnitt schriftlich fest, und daneben steht der Preis - der Aufbau und der laufende Betrieb getrennt ausgewiesen. Erst wenn beides unterschrieben ist, fange ich an. Für den Neubau einer Website gibt es dagegen feste Pakete mit Beträgen: Webentwicklung.

06Grenzen · Was ich nicht verspreche

Wobei ich nicht helfe

Drei Fälle, in denen ich abrate, statt ein Angebot zu schreiben. Sie stehen hier und nicht im Kleingedruckten, weil du sie vor der Anfrage kennen sollst.

  • Keine Store-App, heute nicht

    iOS und Android aus dem Store sind bei mir in Vorbereitung. Heute baue ich die PWA - Symbol auf dem Startbildschirm, Vollbild, ohne Store. Für fast alles, wofür Leute nach einer App fragen, reicht das. Für den Rest sage ich ab, statt am Kunden zu lernen.

  • Keine zertifizierten Kassensysteme

    Eine Kasse, die Bons druckt und dem Finanzamt standhält, braucht eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung - die bringe ich nicht mit. Bestellen, planen, erfassen und auswerten: ja. Der Bon selbst gehört zu einem zertifizierten Anbieter.

  • Keine App ohne Pflege

    Ich baue keine App, die nach der Übergabe niemand mehr anfasst. Abhängigkeiten veralten, Browser ändern sich, Sicherheitslücken werden bekannt. Wer den laufenden Betrieb nicht einplanen will, bekommt von mir kein Angebot - sondern den Rat, es bei der Tabelle zu belassen.

Nächster Schritt

Erzähl mir, was von Hand läuft.

Ein Absatz reicht für den Anfang: wer macht was, wie oft, und wo geht es schief. Ich melde mich werktags binnen 24 Stunden und sage dir, ob sich dafür ein Programm lohnt - oder ob eine Seite genügt.